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Teil 2

#2 Kleide dich für den Job, den du möchtest und nicht für den, den du schon hast

Wie baue ich eine effektive Business- und Lifestyle-Garderobe?

Vor allem, wenn das Geld knapp ist oder du dein Geld lieber für andere Aktivitäten ausgibst ist das eine sehr praktische Anleitung, um eine vielseitige Business-Garderobe zu erstellen. Diese kannst du nicht nur für den Berufsalltag verwenden, sondern auch für das Abendessen mit Freunden und Familie oder sogar für Dates.

TIPP:

TIPP: Wichtig zu wissen ist, wie viel Geld du in Kleidung investieren kannst. Ein Finanzenplaner hatte einmal 5% vom monatlichen Nettoeinkommen in den Raum geworfen. Bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 2.000,‒Euro wären das 100,‒Euro pro Monat. Sicherlich subjektiv zu betrachten, aber in Abhängigkeit vom Verdienst und Lebenshaltungskosten dennoch ein guter Richtwert.

Dazu möchte ich Euch sechs Shopping-Regeln mitgeben:

Shopping-Regel Nummer 1:

Bevor du etwas kaufst frage dich zuerst, ob du dieses Teil nur zur Arbeit oder auch am Wochenende tragen kannst. Denn unsere Ziel ist möglichst vielseitige Teile im Schrank zu haben so dass wir die Arbeits- und Freizeitkleidung zu einer Garderobe zusammenführen können.  Getreu dem Motto «Less is more.»

Shopping-Regel Nummer 2:

Identifiziere, was «billig» wirken könnte und lass die Finger davon. Gerne wird im günstigeren Preissegment üppig mit Animal-prints, Nieten und Strass-Dekoration gearbeitet. Leider wirken diese aber oft nicht sehr exklusiv. Greif lieber zu gut gemachten Teilen mit Pünktchen und oder Streifenmustern, da diese weniger trendabhängig sind und zu vielen Gelegenheiten passen.

Shopping-Regel Nummer 3:

Natürlich Materialien sehen häufig wertiger aus als synthetische. Leinen, Baumwoll- Shirts und -Blusen sowie Tweed-Jacken sind die Key-Teile in deiner Garderobe und auch budgetschonend erhältlich. Teile aus Viskose sind häufig nicht zu empfehlen, da sie sich schnell statisch aufladen (wer will schon das Kleidungsstück ständig an sich kleben haben) und sehen häufig auch nicht gut gemacht aus, auch wenn es hier und da mal Ausnahmen geben mag.


Shopping-Regel Nummer 4:

Für alle Sale-Fans: Kaufe ein günstigeres Modell und lass es beim Schneider für dich anpassen. Du findest im Sale ein gutes Desigener-Teil, aber es passt nicht zu 100 %. Wenn es leicht zu ändern ist, nimm es mit. Ansonsten lass es hängen und nimm lieber etwas günstigeres mit einer guten Passform.

Eine Faustregel: Kauf die Kleider immer so, dass sie an deiner stärksten Stelle richtig passen. Etwas vom Stoff wegnehmen ist einfacher und günstiger als ein Kleidungstück grösser zu machen. 

Shopping-Regel Nummer 5:

Finde heraus, was in deinem Kleiderschrank die  Konstanten sind. Was für deine Freundin essentiell ist, muss es nicht unbedingt für dich sein.  Das hängt von deinem Lebensstil, Körperbau und deinem persönlichem und individuellem Style ab. Wenn deine Freundin nicht ohne Bleistiftrock und Oversize-Blusen kann, sind es bei dir vielleicht Lederjacken und zerrissene Denims. Der Punkt ist, dass du die Key-Silhouetten, Farben und Prints identifizierst, die sich für dich gut und kompetent anfühlen. Fokussiere dich lieber auf diese Teile und renne nicht jedem Trend hinterher. Kaufe keine «trendy» Kleidchen, bei denen du am Ende feststellst, dass es nicht wirklich dein Ding ist.

Shopping-Regel Nummer 6:

Kaufe clever ein, indem du dem Sale-Kalender folgst. Es gib Saisons für fast alles und das nicht nur im Sale oder um die Feier- und Festtage herum. So ist beispielsweise der März ein guter Monat um Gepäck zu kaufen.  


Shopping- Kalender
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Fortsetzung folgt...

 

liebst Eure, Katrin

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