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The Look of Success Nina Schäfer

the look of success

Heute mit Nina Schäfer

Nina Schäfer, Global VP Productmarketing & -innovation bei SOKLOV Jewlery,ist eine leidenschaftliche Marken- und Kollektionsentwicklerin mit über 15 Jahren Berufserfahrung. Sie machte Ihren Businessabschluss an der HEC Lausanne mit Schwerpunkt Marketing und erwarb später noch ihr MBA an der Stellenbosch-Business-School in Südafrika. Sie startete einst ganz klassisch in der Unternehmensberatung. Weitere Stationen bei Procter&Gamble und Swarovski prägten ihre Passion für Trends und Mode in der Beauty-, Schmuck- und Fashion-Branche. Professionell, effizient und dabei absolut tiefenentspannt ‒dieser Kombination gibt es nichts mehr hinzuzufügen!

Nina, in Deinem Job bist Du täglich mit prachtvollen Schmuckstücken und jeder Menge Glitzer umgeben. Eine faszinierende Welt, von der viele Mädchen träumen. Wie viel Schmuck trägt die Marke Nina Schäfer und was ist ihr Wiedererkennungswert? Sophisticated! Minimalistisch und ein wenig edgy. Mein Look darf immer einen kleinen Twist haben. Wenn ich im Job oder bei einem Event bin, trage ich gerne Statement-Ketten. Um diese wird dann auch der restliche Look herum gebaut. Piercings gehören sicher auch zu mir und damit meine ich jetzt nicht den Bauchnabel (lacht)! Ich bin sehr froh, dass diese jetzt mittlerweile auch im Fine-Jewelry-Bereich angeboten werden und sehr viel gesellschaftsfähiger sind.

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Hat sich Dein Kleidungs-Stil in den Jahren, vor allem beruflich, verändert? Absolut! Bei meinen Anfängen in der Unternehmensberatung gab es strikte Richtlinien, um so seriös und genderneutral wie möglich zu wirken. Obwohl ich auch damals schon versucht habe, das graue Kostüme mit Heels oder einem knalligen Nagellack zu kombinieren. Auch bei anderen amerikanischen Unternehmen gibt es sehr klare Vorschriften, was man tragen sollte und was nicht. Vor allem keine nackte Haut an den Beinen und geschlossene Schuhe! Heute zeige ich ganz selbstverständlich meine Weiblichkeit und meine Individualität. Das geniesse ich sehr.


Wie wichtig war und oder ist Kleidung für Dich im Beruf? Du bist selbständig und kreativ tätig, inwiefern hat das Einfluss auf deine Garderobe genommen? Wichtig, denn Ich kommuniziere mit meiner Kleidung meine Persönlichkeit und Kompetenz.  Das setze ich ganz bewusst ein. Das hat sich aber natürlich auch erst über die Jahre entwickelt, in der man seinen eigenen Stil findet und ihn wie ich auch im Berufsumfeld ausleben und zeigen kann. 

 

Gab es Situationen, in denen du Dich auf Grund Deiner Kleidung unwohl gefühlt hast? Wenn ja, weshalb? Lacht ... Ein lila Cocktailkleid, dass ich Last-Minute mit einer Kollegin für eine Konferenz gekauft hatte. Ich habe mich wie ein Bonbon gefühlt und zu allem Übel musste ich darin auch noch etwas präsentieren.


Das besagte lila Cocktailkleid.
Das besagte lila Cocktailkleid.

Gibt es ein Wohlfühl- oder Kompetenzoutfit bzw. ein Teil, das Du bei wichtigen oder kniffeligen Terminen trägst?  Skinny-black-Jeans, Oversize-Blazer und High-Heels. Am liebsten greife ich zu gedeckten Tönen und bringe meinen «Twist» mit trendigen Accessoires (Tasche, Heels, Statement-Schmuck) oder meinem Make-up-Look rein.

 

 

 

Am liebsten greife ich zu

gedeckten Tönen und bringe

meinen «Twist»mit

trendigen Accessoires oder

meinem Make-up-Look

rein.

 

 

 


Worauf legst Du bei Deiner Garderobe am meisten Wert? Bequemlichkeit, guter Schnitt und gute Qualität. Dabei muss es gar nicht immer teuer sein. Ich kombiniere sehr gerne klassischere Designerstücke mit saisonalen Trendpieces von Zara oder Topshop. Nicht nur bei der Kleidung, sondern auch beim Schmuck. Es gibt ja unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten, die einen Look immer neu interpretieren und «fresh» machen!

 

Was ist das teuerste Teil, das Du je gekauft hast? Das ist wohl meine heissgeliebte Celine-Tasche, die ich mir vor ein paar Jahren einmal selber in Rom zum Geburtstag gekauft habe! Ich liebe diese Farbe immer noch, da sie einfach zu allem passt! Ansonsten ein Lamfellmantel von Karl Donoghue, an dem einfach alles für den perfekten Winterlook zum Kleid oder Hose stimmt.


Wie und für welche Anlässe shoppst Du am liebsten und warum? Ich habe das Glück, dass ich nicht nur privat, sondern auch beruflich sehr gerne unterwegs bin. Deshalb lasse ich mich am liebsten auf meinen Reisen inspirieren. Dort kaufe ich dann vornehmlich individuelle Teile (ein limited-edition-T-shirt aus Moskau, eine Pandamotiv-Jacke in Tokyo, meine Lieblingssneaker in London oder ein Piercing in New York) . Für alles, was ich «brauche»,z. B. Basics, bin ich eher bedarfsorientiert und bestelle mittlerweile auch viel online.

Was war Dein schlimmster Fehlkauf?

Unglaublich aber wahr! Es sind Chanel-Schuhe, die ich vor Jahren im Sale erstanden und bei mir seitdem ungetragen im Schrank stehen. So wunderschön sie auch sind, so unglaublich unbequem sind sie für mich. Jedes Jahr hole ich sie wieder heraus um mir zu bestätigen, dass sie immer noch unbequem sind (lacht), aber ich kann mich einfach nicht von Ihnen trennen. Beim Anprobieren im Laden hatte ich ehrlich gesagt schon bemerkt, dass sie etwas zu klein sind. Mein Kopf sagte mir aber damals: «... das wird schon, sie sind im Sale ... und Chanel-Schuhe können gar nicht unbequem sein ...».(lacht)

 

Von welchem Teil kannst du Dich nicht trennen und warum? Von meiner Top-Shop-Lederjacke, obwohl sie so langsam in die Jahre kommt. Sie ist super bequem und durch ihren Schnitt lässt sie sich romantisch mit einem Kleid, zur Jeans oder auch mal zum Pencil-Skirt im Büro kombinieren.


Wofür gibst du am meisten Geld aus und was ist der Grund dafür?

 

 

X Accessoires oder Kleidung? 

 

X Schuhe oder Taschen? 

 

Jacken oder Mäntel? X

 

Heels oder Flats, Sneackers? X

 


Was ist für Dich das nervigste Kleidungstück und was konkret nervt Dich daran? Strumpfhosen! Weil es schwer ist, die passende zu finden und dann immer diese Laufmaschengefahr. Der Bund und der Schritt hängen immer dort, wo ich ihn gerade NICHT haben will! Wenn sie dann auch noch so einen Schimmer haben …, neee, nicht meins. (lacht)

 

Welches Fashionteil oder Brand dürfte Deiner Meinung nach ein verdientes Come-back feiern? Oh! Diese Puma-Racing-Sneaker sind einfach schön. Sleekes Design, stylisch, mid-rise und einfach mega bequem. Ich habe mehrere davon und habe wieder angefangen, sie zu tragen! Meine Favorites sind die in schwarzem Wildleder.


Was sind Deine Kriterien bei der täglichen Outfit-Wahl? Hast Du vielleicht sogar einen Tipp? Bei mir fängt alles damit an zu entscheiden, wer der «Hauptakteur»ist. Sind es die Schuhe, die Kette oder vielleicht das Kleid? Dann wird dieses Teil in Szene gesetzt und der komplette Look darauf aufgebaut. Ich entscheide meistens erst morgens, worauf ich Lust habe. Dann weiss ich auch, worum sich der Look drehen soll. Beim Schmuck sind bereits alle Stücke in Farbgruppen und Kategorien geordnet, damit die Auswahl vielleicht etwas leichter fällt (lacht). Mein Koffer ist auch immer nach Looks gepackt, damit ich für mich stets die richtige Kombi habe und nicht gross darüber nachdenken muss. Ich lege mir die Outfits meist schon einen Tag vorher zurecht, packe dann aber erst in letzter Minute nach jeweiliger Lust und Laune.

Nina mit gelblich-blonder Mähne und ihrem geliebten Mrs.-Palmers-Mercedes in Südafrika.
Nina mit gelblich-blonder Mähne und ihrem geliebten Mrs.-Palmers-Mercedes in Südafrika.

Was war der schlimmste Mode- oder Stylingtipp bzw.Aussage einer Verkäuferin, Freundin, Partner etc., den Du jemals bekommen hast? Der Rat zum Kauf des lila Cocktailkleides meiner ehemaligen Kollegin. Und leider auch meine Sehnsucht nach beachblondem Haar während meiner Zeit in Südafrika. Meine Friseurin hat mich damals dazu überredet und irgendwie sind die Haare danach leider nicht blond, sondern gelb gewesen und auch geblieben!

 

  

 

 

Einmal Beachblond

bitte!“

Was bedeutet Erfolg für Dich?  Erfolg ist relativ. Für mich bedeutet er, die Freiheit zu haben, das zu tun, was mir persönlich wichtig ist und für das ich brenne.

 

Bitte vervollständige den Satz: „Wer Erfolg haben will, ... muss erst mal an sich selber glauben!“

 

Was tust Du wenn die Selbstsabotage bzw. das Hadern hochkriecht? So spirituell sich das jetzt vielleicht anhört, aber ich glaube, dass das viel mit den eigenen Gedanken zusammenhängt und wie man mit einem Problem oder einer Situation umgeht. Und die kann man lernen zu beeinflussen. Ich versuche jeden Tag positiv zu starten und abzuschliessen. Dabei überlege ich mir, was an einem bestimmten Tag gut gelaufen ist und worauf ich mich heute am nächsten Tag freuen kann. Natürlich auch, was vielleicht nicht so gut lief und was ich daraus lernen kann. Diese kleine Routine ist super effektiv und schärft den Mindset für das Positive und die Dinge, die man wirklich selber beeinflussen kann. Denn alles andere lohnt die Energie nicht und bringt einen nicht weiter.

„Wer Erfolg haben will, muss erst mal an sich selber glauben!

Was motiviert Dich abseits vom Daily-Business? Ich engagiere mich an der Uni KEA (Kopenhagen-School-of-Design-and-Technology). Dort begleite ich ein Semester-Projekt, in dem die Studenten anhand realer Business-Fragestellungen Produktkonzepte weiterentwickeln dürfen. Das ist ein enorm spannender und inspirierender Austausch mit frischen Ideen, viel Energie und Kreativität. Der Austausch mit jungen Talenten macht mir extrem viel Spass!

 

Was ist Dein ultimativer Networking-Tipp? Ich gehe zwar ab und zu auf Networking-Events hier in Zürich, aber ich finde es viel wichtiger, sein privates oder berufliches Netzwerk zu pflegen, dass man sich über die Jahre seiner beruflichen Karriere aufgebaut hat. Ich profitiere noch heute von Begegnungen aus allen beruflichen Stationen. Sei es, dass wir wieder zusammenarbeiten, ich vom Austausch mit anderen Kulturen und Märkten profitieren kann oder mittlerweile sogar sehr enge Freundschaften entstanden sind. Ohne diese Kontakte wäre ich heute nicht, wo ich bin und wer ich bin.

 

Wie entspannst Du vom täglichen Speed? Ich habe mir nach meinem Ayurveda-Urlaub in Bali eine Morgenroutine angewöhnt. Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, stehe ich in der Regel ohne Wecker um ca. 6:00 Uhr morgens auf, schaue mir den Sonnenaufgang an und starte entspannt mit einem Kaffee und ein paar Strechingübungen in den Tag. Diese Zeit nehme ich mir ganz bewusst. Ausserdem mache ich mehrmals die Woche Sport, powere mich im Gym aus oder tanke Energie beim Yoga. Wenn das alles nichts mehr hilft, bin ich absoluter Wellness-Fan und mache gerne mal ein Weekend mit Sauna, Massagen und purer Entspannung zum Entschleunigen! Mein Tipp in Zürich: Zur Back-in-Shape-Massage ins Labo-Spa nach einem anstrengenden Business-Trip. Wenn es mal etwas länger sein darf, gerne in eines der Six-Senses-Resorts auf den Malediven oder Thailand!

Danke das Ihr vorbei geschaut habt und ich hoffe wir konnten Euch inspirieren.

 

Mehr von Nina gibt es auch auf Instagram unter: ninas_wanderfulllife 

 

liebst, Eure Katrin

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